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Kommentar zur Woche 1 |
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11.01.2010 |
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Schweiz: Arbeitslosenquote von 4.4% im Dezember Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) waren Ende Dezember 2009 172’740 Arbeitslose bei den regionalen Arbeitsvermitt-lungszentren (RAV) eingeschrieben, 8’790 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 4.2 Prozent im November 2009 auf 4.4 Prozent im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 53’978 Personen(+45.5%). Für das Gesamtjahr 2009 resultiert eine im Jahresmittel höhere Arbeitslosigkeit als im Vorjahr. Im Durchschnitt waren im vergangenen Jahr 146'089 Personen als arbeitslos registriert. Die Arbeitslosenquote beträgt damit im Jahresmittel 2009 3.7 Prozent gegenüber 2.6 Prozent im Vorjahr. BAKBASEL rechnet im laufenden Jahr mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit und erwartet im Jahresmittel 2010 eine Arbeitslosenquote von 4.8 Prozent.
Schweiz: Tiefere Konsumentenpreise 2009 Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Dezember 2009 einen Rückgang um 0.2 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 103.6 Punkten (Dezember 2005 = 100). Die durchschnittliche Jahresteuerung für das Jahr 2009 betrug somit -0.5 Prozent. Hauptverantwortlich für den Preisrückgang waren die Importgüter, welche im Jahresmittel 2009 um 4.8 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen. Für 2010 rechnet BAKBASEL mit einer Normalisierung der Preisentwicklung bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 0.9 Prozent.
Schweiz: Stabiler Detailhandel Gemäss den provisorischen Ergebnissen des BFS erhöhten sich im November 2009 die realen Umsätze im Schweizer Detailhandel um 0.6 Prozent gegenüber dem November 2008. Nominal betrug die Zunahme 0.1 Prozent. Sowohl im Segment mit Nahrungsmitteln, Getränken, Tabak (+1.4%) als auch im Non-Food-Bereich (+0.6%) resultierten im Berichtsmonat preisbereinigt deutliche Zunahmen gegenüber dem Vorjahr. BAKBASEL erwartet für 2010 ein leichtes Minus (-0.3 %) bei den realen Detailhandelsumsätzen.
EU: Wieder positivere Stimmung In der Euro-Zone ist der Einkaufsmanagerindex im Dezember auf den höchsten Stand seit 26 Monaten gestiegen. Der Gesamtindex kletterte von 53.7 Punkten im Vormonat auf 54.2 Zähler, wie das Forschungsunternehmen Markit mitteilte. Im Dienstleistungssektor verbesserte sich die Stimmung von 53 Punkten auf 53.6 Punkte. Der Indikator für die Industrie kletterte von 51.2 Punkten auf 51.6 Punkte. Für das laufende Jahr erwartet BAKBASEL eine konjunkturelle Erholung für den Euroraum. Das real BIP dürfte nach dem starken Einbruch 2009 (-4.0%) wieder mit 0.8 Prozent zunehmen.
USA: Wirtschaftskrise hinterlässt deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt Die erhoffte schnelle Wende am US-Arbeitsmarkt ist ausgeblieben. Weitere 85'000 Stellen gingen in den USA im Dezember gemäss den jüngsten Arbeitsmarkstatistiken verloren. Vor allem das produzierende Gewerbe strich zum Jahresende viele Arbeitsplätze. Die veröffentlichten Daten zeichnen ein trübes Bild von der aktuellen Situation am US-Arbeitsmarkt, der seit dem Beginn der Krise im Dezember 2007 nun 7.2 Mio. Stellen verloren hat. Die Arbeitslosenquote im Dezember betrug 10 Prozent. Die Statistik hat jedoch auch Lichtblicke für die Zukunft zu bieten. Nach den neuen Daten wurden im November erstmals seit Dezember 2007 per Saldo mit 4'000 Jobs zumindest ein paar neue Arbeitsplätze geschaffen. BAKBASEL rechnet damit, dass sich die Situation auf dem US-Arbeitsmarkt im laufenden Jahr stabilisieren wird und die Arbeitslosenquote im Jahresmittel nur noch leicht auf 10.2 Prozent ansteigen dürfte.
USA: Hoffnung auf baldige Erholung steigt Die US-Industrie hat im November deutlich mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet und damit Hoffnungen auf eine Erholung verstärkt. Die Order sind im Vergleich zum Vormonat um 1.1 Prozent gestiegen, teilte das Handelsministerium mit. Dagegen brachen die schwebenden Hausverkäufe um 16 Prozent gegenüber dem Vormonat ein. BAKBASEL erwartet eine vergleichsweise schnelle und starke Erholung der US-Wirtschaft im internationalen Vergleich. Das reale BIP dürfte im laufenden Jahr deutlich um 2.5 Prozent wachsen. |
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