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Kommentar zur Woche 10 |
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15.03.2010 |
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BIP-Quartals-prognose von BAK Basel Economics: BIP steigt 2010 um 1.2 Prozent BAKBASEL erwartet für das reale Bruttoinlandsprodukt der Schweiz im Jahr 2010 ein positives, aber in Relation zum verzeichneten Einbruch bescheidenes, Wachstum von 1.2 Prozent. Damit bleiben die Anreize für neue Investitionen beschränkt. Für die realen Ausrüstungsinvestitionen impliziert dies im Jahr 2010 nur eine sehr verhaltene Zunahme von 1.3 Prozent. Angetrieben von der wieder aufwärts gerichteten Auslandsnachfrage, staatlichen Impulsen und robusten privaten Konsumausgaben weist die Schweizer Volkswirtschaft eine gute Ausgangsbasis fürs Jahr 2010 auf. Die Auslandsnachfrage wurde in den letzten Monaten auch dadurch beflügelt, dass viele Handelspartner ihre massiv reduzierten lagerbestände wieder auffüllten oder zumindest in deutlich geringerem Umfang abbauten. Diese Korrektur generiert kurzfristig deutliche Wachstumsimpulse, wird jedoch im Jahresverlauf 2010 nachlassen. Mit der bereits sehr gefestigt erscheinenden Konjunktur der südostasiatischen Schwellenländer, einer allmählich voranschreitenden Trendumkehr im weltweiten Investitionszyklus und der anhaltend hohen Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten dürften die Schweizer Güterausfuhren im Jahr 2010 aber immerhin ein Wachstum von knapp 4 Prozent realisieren können. Im Jahr 2010 werden die staatlichen Wachstumsimpulse auf hohem Niveau nachlassen. Abseits der staatlichen Konsumausgaben bedeutet dies vor allem eine Abschwächung für die Schweizer Baukonjunktur. Erschwerend kommt hier hinzu, dass im Jahr 2010 auch der industriell gewerbliche Bau deutlich an Dynamik verlieren wird und sich beim bis anhin sehr regen Wohnungsneubau eine Trendumkehr nach unten abzeichnet. Für die gesamten Bauinvestitionen ist im Jahr 2010 aufgrund der genannten Faktoren ein Rückgang von 0.6 Prozent zu erwarten. Das robuste Wachstum des privaten Konsums um 1.2 Prozent im Jahr 2009 dürfte 2010 nicht mehr erreicht werden, insbesondere da sich die Nachwirkungen der Krise erst im Jahr 2010 voll auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen werden. Der Stellenabbau im produzierenden Sektor geht weiter und ein Blick auf die Löhne zeigt auch eine wieder deutlich bescheidenere Entwicklung. Zwar werden damit die positiven Kräfte auf den privaten Konsum nicht versiegen, die beschriebenen Hypotheken werden jedoch das Wachstum der privaten Konsumausgaben im Jahr 2010 relativ deutlich auf 0.5 Prozent dämpfen.
Produzenten- und Importpreisindex im Februar: Gesamtindex sank um 0.3 Prozent Im Februar 2010 nahm der Produzentenpreisindex um 0.2 Prozent gegenüber dem Vormonat ab und erreichte den Stand von 107.5 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Im Vorjahresvergleich zeigt sich ein Rückgang des Preisniveaus von 1.0 Prozent. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte. Der Importpreisindex nahm im Februar 2010 gegenüber dem Vormonat um 0.3 Prozent ab auf 104.0 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Im Vorjahresvergleich liegt das Preisniveau der Ab-Zoll-Preise für importierte Produkte um 0.9 Prozent tiefer. Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Februar 2010 um 0.3 Prozent.
Schweiz: Landesindex der Konsumentenpreise im Februar: leichter Preisanstieg von 0.1 Prozent Der Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Februar 2010 einen leichten Preisanstieg von 0.1 Prozent und erreichte damit den Stand von 103.7 Punkten. Der Anstieg der Teuerung seit dem Vorjahresmonat beträgt 0.9 Prozent. Im Februar 2009 hatte die Teuerung für die gleiche Periode 0.2 Prozent betragen. Im stark gewichteten Bereich ‚Wohnen und Energie’ führte unter anderem die Verteuerung der Wohnungsmieten von 0.7 Prozent zu einem Anstieg von 0.3 Prozent. Das Preisniveau stieg im Vergleich zum Vormonat bei den Inlandgütern um 0.3 Prozent, während es bei den Importgütern um 0.3 Prozent rückläufig war. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine Preissteigerung um durchschnittlich 0.8 Prozent, die Importprodukte um 1.2 Prozent.
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