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Schweizer Arbeitslosenquote liegt im Dezember 2007 bei 2.8 % Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende Dezember 2007 109’012 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 4’192 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich damit von 2.7 Prozent im November auf 2.8 Prozent im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verminderte sich die Arbeitslosigkeit um 19’568 Personen (-15.2%). Insgesamt wurden 164’838 Stellensuchende registriert, 3’624 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode sank diese Zahl damit um 27’318 Personen (-14.2%). Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 2’346 auf 11’420 Stellen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 1’348 Stellen mehr gemeldet.
Arbeitslosenquote für das Gesamtjahr 2007: 2.8 % Die Arbeitslosenquote bildete sich zwischen Januar und Juni von 3.3 Prozent auf 2.5 Prozent zurück und hielt sich anschliessend bis Ende Oktober zwischen 2.5 und 2.6 Prozent. Mit der Zunahme im November (auf 2.7%) und dem Wert per Ende Dezember (2.8%) setzte der Anstieg der Quote etwas früher ein und fiel insgesamt leicht stärker aus als im Vorjahr. Der Anstieg zum Jahresende hin ist vorwiegend auf saisonale Gründe zurückzuführen. Im Jahresdurchschnitt 2007 waren 109’189 Personen als arbeitslos registriert. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht dies einer Abnahme um 22’343 Personen oder 17.0 Prozent. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote beträgt 2.8 Prozent (-0.5 Prozentpunkte gegenüber 2006). Für das Jahr 2008 erwartet BAK Basel Economics eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 2.5 Prozent.
2.0 Prozent Teuerung am Jahresende Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Dezember 2007 einen Anstieg um 0.2 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 102.6 Punkten (Dezember 2005 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 2.0 Prozent, verglichen mit Jahresraten von 1.8 Prozent im November 2007 und von 0.6 Prozent im Dezember 2006. Damit resultiert im Berichtsmonat die höchste Jahresteuerung seit Oktober 1995; damals betrug sie ebenfalls 2.0 Prozent. Die mittlere Jahresteuerung für das Jahr 2007 betrug 0.7 Prozent. Die Zunahme des Landesindexes im Dezember 2007 ist auf höhere Indizes für Hausrat und laufende Haushaltsführung (+0.7%), für Verkehr (+0.6%), für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0.4%), für Freizeit und Kultur (+0.4%), für alkoholische Getränke und Tabak (+0.4%), für Erziehung und Unterricht (+0.3%) sowie für Wohnen und Energie (+0.2%) zurückzuführen. BAK Basel Economics erwartet für 2008 eine Teuerung von 1.7 Prozent.
Hochkonjunktur bei Schweizer Firmengründungen Die Schweiz hat im vergangenen Jahr einen Gründungsboom erlebt: 36'427 Firmen sind gemäss der Neugründungs- und Konkursstatistik von Dun & Bradstreet (D&B) im Jahr 2007 entstanden. Die Zahl der Neugründungen stieg mit einem Plus von 6.3 Prozent zum dritten Mal in Folge kräftig. Begehrt sind bei den Neugründern die Standorte Tessin (+18.3%) und die Zentralschweiz (+8%). Hochkonjunktur haben die Personalvermittler (+30.3%) sowie die Unternehmens- und Steuerberater (+15.8%). Auf der anderen Seite sind die Konkurse um 3.3 Prozent auf 3’991 zurückgegangen. Entgegen dem allgemeinen Trend hätten die Konkurse in Kleinunternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeiter jedoch zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der insolventen Kleinunternehmen um 33.4 Prozent.
Schweizerische Zementlieferungen im 4. Quartal 2007: + 0.5 Prozent Die Inlandlieferungen der Schweizerischen Zementindustrie haben gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen. Die Erhöhung um 0.5 Prozent dürfte auf den nach wie vor starken Hochbau zurückzuführen sein. Die Gesamtlieferungen betrugen 4.253 Mio. Tonnen (Vorjahr: 4.231 Mio. Tonnen). Seit dem 3. Quartal 2007 sind die Lieferungen im Vergleich zu den Vorjahresperioden rückläufig. BAK Basel Economics erwartet im Jahr 2008 mit einem Rückgang der Bauinvestitionen von 0.7 Prozent eine verminderte Bautätigkeit.
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