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Services > News & Media > News > Archive 2008  
   

Kommentar zur Woche 7

15.02.2007


BIP-Wachstum von 2.7% in der Eurozone in 2007
Gemäss der Schnellschätzung durch das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaft (eurostat) erhöhte sich das reale Bruttoinlandsprodukt der Eurozone (EU13) um 2.7 Prozent im vergangenen Jahr. Für die Gesamtheit der Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU27) betrug das BIP-Wachstum 2.9 Prozent. Die ebenfalls veröffentlichten Wachstumsraten für die einzelnen Quartale zeigen eine Abflachung im vierten Quartal 2007. Nahezu alle Mitgliedsländer verzeichneten im letzten Quartal eine deutliche schwächere BIP-Zunahme als in den vorangegangen Quartalen. Insbesondere das reale BIP in den beiden EU-Schwergewichten Deutschland und Frankreich ist in den letzten drei Monaten 2007 nur noch um 0.3 Prozent (saisonbereinigt) gegenüber dem Vorquartal angestiegen. BAK Basel Economics erwartet im laufenden Jahr eine weitere Abschwächung der Wachstumsdynamik in der Eurozone. Das reale BIP-Wachstum dürfte in 2008 knapp 2 Prozent betragen.

Deutsches BIP erhöhte sich um 2.5 Prozent
In Deutschland, der grösste Volkswirtschaft innerhalb der EU, erhöhte sich das reale BIP in 2007 gemäss einer ersten Schätzung durch das Statistische Bundesamt in Wiesbaden um 2.5 Prozent. Die Wachstumsabschwächung im vierten Quartal 2007 wurde vor allem durch den schwachen privaten Konsum der Haushalte und des verlangsamte Exportwachstum verursacht. Im Gesamtjahr 2007 blieb Deutschland jedoch der «Exportweltmeister». Im laufenden Jahr wird mit einer weiteren Abkühlung der deutschen Wirtschaft gerechnet. Insbesondere die schwächere Weltwirtschaft bremst die Exporte. Gleichzeitig dürften auch die Anlageinvestitionen zurückgehen. BAK Basel Economics rechnet im laufenden Jahr mit einem realen BIP-Wachstum von 1.9 Prozent für die deutsche Wirtschaft.

US-Detailhandelsumsätze höher als erwartet
Wie das US-Handelsministerium meldete, stiegen die Detailhandelsumsätze in den USA im Januar 2008 im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 0.3 Prozent an. Hauptverantwortlich für den überraschenden Anstieg waren die gestiegenen Umsätze der Tankstellen aufgrund der höheren Benzinpreise. Die etwas eingetrübte Stimmung der US-Konsumenten zeigt jedoch die deutliche Umsatzabnahme in den Gaststätten, während die Verkäufe in Lebensmittel- und Getränkegeschäfte zunahmen. Vermutlich wird wieder vermehrt zu Hause als auswärts gegessen. BAK Basel Economics erwartet im laufenden Jahr in den USA eine deutlich schwächere Zunahme der Konsumausgaben der Haushalte als in 2007. Der private Konsum dürfte real um 1.6 Prozent steigen.

Japans Wirtschaft wächst überraschend stark
Wie das japanische Wirtschaftsministerium mitteilte, erzielte die japanische Wirtschaft im vergangenen Jahr ein reales BIP-Wachstum von 2.1 Prozent. Überraschen stark war dabei das Wachstum im vierten Quartal 2007. Gegenüber dem Vorquartal resultierte ein Zuwachs von 0.9 Prozent. Hauptverantwortlich für das solide Wachstum waren der boomende Exportsektor und die deutlich höheren Kapitalgüterinvestitionen. Das japanische Wirtschaftsministerium rechnet im laufenden Jahr mit einer Abschwächung der Wachstumsdynamik. Insbesondere die ausländische Nachfrage dürfte in den kommenden Monaten nachlassen. Für 2008 erwartet BAK Basel Economics ein reales BIP-Wachstum von 1.5 Prozent für die japanische Volkswirtschaft.

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