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Weiterhin starkes Beschäftigungswachstum Das vom Bundesamt für Statistik (BFS) vierteljährlich veröffentlichte Beschäftigungsbarometer weist ein deutliches Wachstum sowohl bei der Zahl der Erwerbstätigen als auch bei jener der Beschäftigten aus. Per Ende des 4. Quartals 2007 zählte die Schweiz gemäss der Erwerbstätigenstatistik (ETS; provisorische Zahlen) 2.5 Prozent Erwerbstätige mehr als im Vorjahr. Gemäss der Beschäftigungsstatistik (BESTA) betrug das Beschäftigungswachstum 2.7 Prozent (Jahreswachstum). Die Zunahme fiel dabei für den 2. Sektor und den 3. Sektor (je +2.7%) gleich hoch aus. Die in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren der BESTA weisen für das erste Quartal auf eine Fortsetzung des Wachstums hin. Der Index der offenen Stellen nahm gegenüber dem 4. Quartal 2006 um 17 Prozent zu. Der Indikator der Beschäftigungsaussichten entwickelte sich ebenfalls positiv (+0.3%). Für das Jahr 2008 erwartet BAK Basel Economics ein Wachstum der Zahl der Erwerbstätigen von 0.8 Prozent.
Weiterer Rückgang der baubewilligten Wohnungen Im 4. Quartal 2007 wurden in der Schweiz insgesamt 13'370 Wohnungen neu erstellt, was einer Zunahme von einem halben Prozent zum Vorjahresquartal entspricht. Die Zahl der im Bau befindlichen Wohnungen Ende Dezember 2007 stieg innert Jahresfrist um über 2 Prozent auf 58'480 Einheiten. Demgegenüber verringerten sich im 4. Quartal 2007 die erteilten Baubewilligungen im Jahresvergleich um etwas mehr als 10 Prozent auf nunmehr 10’440 Wohnungen. Über das gesamte Jahr 2007 erreichte die Wohnungsproduktion mit 43'570 Neuwohnungen das hohe Niveau Mitte der 1990er Jahre. Gegenüber 2006 nahmen die neu erstellten Wohnungen gesamtschweizerisch um knapp 5 Prozent oder 2040 Objekte zu. BAK Basel Economics erwartet für das Jahr 2008 rund 40'000 neu erstellte Einheiten.
Erfreuliche Fortsetzung des Logiernächteanstiegs 2007 Die Anzahl Logiernächte der Schweizer Hotelbetriebe hat im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 4.4 Prozent zugenommen und beläuft sich nun auf 36.4 Millionen. Dies ist das beste Ergebnis seit 15 Jahren. Der erfreuliche, auf die bereits beträchtliche Steigerung 2005-2006 (+5.8%) folgende Anstieg ist hauptsächlich auf die ausländischen (+6.5%) und in geringerem Masse auf die inländischen Gäste (+1.6%) zurückzuführen. Der günstige Wechselkurs sowie das kräftige Wirtschaftswachstum haben zu dieser Dynamik beigetragen. BAK Basel Economics rechnet für das Jahr 2008 mit einer Zunahme der Hotelübernachtungen um 4.0 Prozent.
Unterschiedliche Bedeutung der Erreichbarkeit für Wohn- und Wirtschaftsstandorte Eine neue Studie von BAK Basel Economics zur Erreichbarkeit untersucht deren Bedeutung für Schweizer Regionen. Agglomerationen wie Basel, Genf oder Zürich fassen Wirtschafts- und Wohnstandorte in einer Region zusammen. Für deren erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung wird deshalb die regionale Erreichbarkeit zu einem zentralen Faktor. Kurze Pendlerwege zwischen Umland und Zentrum steigern die Effizienz des Standorts, machen ihn attraktiv für Arbeitskräfte und sichern letztlich die Wettbewerbsfähigkeit. Die Erreichbarkeit ist für dichte, städtische Zentren vor allem in ihrer Funktion als Wirtschaftsstandort von grosser Bedeutung. Die BAK-Studie zeigt, für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung ist eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖV) noch wichtiger als die Erschliessung durch den motorisierten Individualverkehr (MIV). Ebenso ist die internationale Erreichbarkeit wichtig. Allerdings ist eine internationale Anbindung an die wirtschaftlichen Zentren der Welt nur im Zusammenspiel mit einer guten regionalen Erreichbarkeit ein Standortvorteil. Für die suburbanen Räume (z.B. das obere Baselbiet oder das Zürcher Oberland) oder Mittelzentren (z.B. Neuenburg, Aarau), zählt die Erreichbarkeit in erster Linie für deren Funktion als Wohnstandort. Gelingt es, die regionale Erreichbarkeit zu steigern, wird auch die Entwicklung als Wirtschaftsregion stimuliert. Für spärlich besiedelte Regionen (z.B. Saanen-Obersimmental, Entlebuch) spielt die regionale Erreichbarkeit sowohl für deren momentane Attraktivität als auch für deren zukünftige Entwicklung als Wirtschafts- und Wohnstandorte eine grosse Rolle.
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