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Schweiz: Robustes BIP-Wachstum auch im 4. Quartal 2007 Auch im 4. Quartal 2007 setzte sich gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) das robuste Wirtschaftswachstum in der Schweiz fort. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz nahm gegenüber dem Vorquartal um 1 Prozent zu. Verwendungsseitig ist die BIP-Zunahme vor allem auf die positive Entwicklung des privaten Konsums und die dynamischen Ausfuhren von Dienstleistungen zurückzuführen. Produktionsseitig expandierte die Wertschöpfung im vorwiegend durch die Binnen- und Finanzmarktdienstleistungen geprägten Bereiche weiterhin deutlich. Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal stieg das reale BIP um 3.6 Prozent. Anhand der Ergebnisse der Quartalsschätzungen berechnet sich für den Jahresdurchschnitt 2007 eine erste vorläufige Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsproduktes von 3.1 Prozent. Für 2008 erwartet BAK Basel Economics ein reales BIP-Wachstum von gut 2 Prozent.
Gute Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) waren Ende Februar 2008 108’457 Arbeitslose eingeschrieben, 3’420 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2.8 (Januar 2008) auf 2.7 Prozent im Berichtsmonat. Die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit liegt nun bei 2.5 Prozent. Die stärkste Verbesserung der Arbeitsmarktsituation erfolgte im Kanton Wallis mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote um 0.7 Prozentpunkte. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen die Kantone Genf (5.9%), Tessin (4.7%) und Waadt (4.1%), während die Kantone Appenzell-Innerrhoden und Uri mit je 1 Prozent die niedrigsten Arbeitslosenquoten meldeten. Die Erholung erstreckte sich dabei beinahe auf sämtliche Wirtschaftszweige. Zuversichtlich stimmt auch der deutliche Anstieg der gemeldeten offenen Stellen gegenüber dem Vormonat (Zuwachs um 1’547 auf 15’155) sowie der Rückgang der Stellensuchenden (Rückgang um 2’670 auf 163’744). BAK Basel Economics erwartet bis zum Jahresende eine saisonbereinigte Arbeitslosenquote von rund 2.5 Prozent.
Leicht erhöhtes Schweizer Preisniveau Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Februar 2008 einen Anstieg um 0.1 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 102.5 Punkten (Dezember 2005 = 100). Gestiegen sind insbesondere die Indizes für alkoholische Getränke und Tabak (+0.5%), für sonstige Waren und Dienstleistungen (+0.5%) sowie für Restaurants und Hotels (+0.4%). Rückläufig waren hingegen der Index für Verkehr (-0.3%) während die Indizes für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sowie für Nachrichtenübermittlung stabil blieben. Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 2.4 Prozent, verglichen mit Jahresraten von ebenfalls 2.4 Prozent im Januar 2008 und von 0.0 Prozent im Februar 2007. BAK Basel Economics prognostiziert für den Jahresdurchschnitt 2008 eine Inflation von 1.7 Prozent.
Euro-Zone: Mässiges BIP-Wachstum im 4. Quartal 2007 Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist Ende 2007 wie erwartet um 0.4 Prozent gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember um 2.2 Prozent, wie das Europäische Statistikamt (Eurostat) bekannt gab. BAK Basel Economics rechnet mit einer Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsproduktes 2008 für die Euro-Zone von leicht unterhalb 2 Prozent
Euro-Zone: Teuerung bleibt auf Rekordniveau Die Lebenshaltungskosten in der Euro-Zone sind auch im Februar rasant gestiegen. Wie das Europäische Statistikamt (Eurostat) mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise nach vorläufigen Daten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3.2 Prozent an. BAK Basel Economics prognostiziert für den Jahresdurchschnitt 2008 eine leicht geringere Inflation von 2.5 Prozent.
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