Home
Services
News & Media
Free Forecasts
Products & Projects
Reports & Studies
Events
Competences
Forecasts
Benchmarking
Location Factor Analysis:
• Accessibility
• Innovation
• Quality of Life
• Regulation
• Taxation
Industry Studies:
• Life Sciences
• Technology Sectors
• Financial Sector
• Retail Sector
• Tourism
Impact Studies
Regional Projects
Public Finance
Governance Projects
OPENCities Monitor
Consultancy
About Us
Who we are
Where we are
Jobs
Contact
Services > News & Media > News > Archive 2008  
   

Kommentar zur Woche 31

31.07.2008


Schweiz: Teuerung erreicht höchsten Stand seit fast 15 Jahren
Die Preise in der Schweiz steigen weiter an. Wie das Bundesamt für Statistik (BfS) mitteilt, erreicht der Landesindex der Konsumentenpreise im Juli den Stand von 104.2 Punkten (Dezember 2005 = 100). Im Vergleich zum Vormonat ist das zwar ein Rückgang um 0.4 Punkte (dies hauptsächlich infolge des Ausverkaufs für Bekleidung), im Vergleich zum Vorjahresmonat beträgt die Teuerung aber 3.1 Prozent. Somit wurde die von der Schweizerischen Nationalbank definierte Grenze für Preisstabilität von 2.0 Prozent erneut überschritten (zum siebten Mal in Folge). Noch höher war die Teuerung letztmals im Oktober 1993 mit 3.4 Prozent. Dass die Jahresteuerung trotz sinkendem Index zunahm, lässt sich mit dem Basiseffekt erklären: Fallende Preise im Ausverkaufsmonat Juli stellen den Normalfall dar, vor einem Jahr war der Index aber noch stärker gesunken als jetzt (2007: -0.6 Punkte, 2008: -0.3 Punkte). Die hohen Rohstoffpreise dürften nach Einschätzungen von BAK auch in den kommenden Monaten für hohe Inflationsraten sorgen. Für 2008 wird eine durchschnittliche Teuerung von 2.4 Prozent erwartet (2007: +0.7%).

Eurozone: Geschäftsklimaindex erneut stark gesunken
Wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilt, mehren sich die Zeichen für einen Abschwung im Euro-Raum. Die Stimmung bei Dienstleistern, Einzelhändlern sowie in der Industrie und Bauwirtschaft wird immer trüber. Der Business Climate Indicator (BCI) ist von 0.13 Punkten im Vormonat auf minus 0.21 Punkte im Juli gefallen. Damit fällt er auf ein 5-Jahres-Tief und liegt unter seinem langjährigen Durchschnitt.

Deutschland: Weiterhin hohe Inflation
Gemäss Angaben des Statistischen Bundesamtes, sind die Lebenshaltungskosten auch im Juli wieder kräftig gestiegen. Wie bereits einen Monat zuvor, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3.3 Prozent. Damit verharrt die Inflationsrate auf einem 15-Jahres-Hoch. Die Hauptpreistreiber waren erneut Heizöl, Benzin und Diesel. Ohne diese Bereiche hätte die Teuerungsrate bundesweit lediglich 2.2 Prozent betragen. Für das Jahr 2008 erwartet BAK eine durchschnittliche Teuerung von 3.2 Prozent.

Deutschland: Leichter Rückgang der Arbeitskräftenachfrage
Der als Gradmesser für die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen geltende Stellenindex BA-X ist nach Angaben der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit im Vergleich zum Vormonat um zwei Punkte zurückgegangen und erreicht im Juli den Stand von 244 Punkten. Trotz dieses Rückgangs liegt er aber noch immer 34 Punkte höher als vor einem Jahr. Der Rückgang sei deshalb noch nicht als Vorbote einer Konjunkturflaute zu sehen, denn insgesamt signalisiere der Index noch immer eine hohe Einstellungsbereitschaft der Wirtschaft, so die Behörde.

Deutschland: Gedämpfte Kauflaune
Die Kauflaune der Deutschen wird im August weiter sinken, so die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Sie prognostiziert für den kommenden Monat einen Rückgang ihres Konsumklimaindexes um 1.5 auf 2.1 Punkte. Dies stellt der niedrigste Stand seit Juni 2003 dar. Hauptgründe für den Rückgang sind neue Höchstwerte bei den Energiepreisen, stärker werdende Rezessionsängste sowie das Wiederaufflammen der Finanzmarktkrise.

USA: Enorme Wertverluste bei Wohnimmobilien
Der Preisverfall bei US-Wohnimmobilien setzt sich fort. Wie aus dem von Standard&Poor’s für 20 US-Ballungsräume herausgegebenen Case-Shiller-Index hervorgeht, sind die Häuserpreise im Mai gegenüber April um 0.9 Prozent gefallen. Damit ist der Rückgang zwar kleiner als in den Vormonaten, verglichen mit dem Vorjahresmonat verbilligten sich Wohnungen und Häuser aber trotzdem um 15.8 Prozent. Die Entwicklungen sind aber regional sehr unterschiedlich. Die höchsten Wertverluste waren in den Miami und Las Vegas zu verzeichnen.

back

disclaimer email this print preview top of page

News
2013
Archive 2012
Archive 2011
Archive 2010
Archive 2009
Archive 2008
Archive 2007

Medienmitteilungen
2013
Archive 2012
Archive 2011
Archive 2010
Archive 2009
Archive 2008
Archive 2007

Medienecho
2013
Archive 2012
Archive 2011
Archive 2010
Archive 2009
Archive 2008

Media
Referate und Fernsehbeiträge
Publizierte Artikel
Medienverteiler