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Kräftiges Schweizer BIP-Wachstum in 2006 Laut Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) ist das nominale Schweizer Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2006 um 4.9 Prozent auf 486,2 Mrd. CHF gestiegen. Aufgrund eines leichten Anstiegs des allgemeinen Preisniveaus legte das BIP zu Vorjahrespreisen um 3.2 Prozent zu, während es 2005 noch 2.4 Prozent waren. Starke Wertschöpfungszunahmen wurden vor allem bei den Finanzdienstleistungen und in den Exportbranchen registriert während bei der inländischen Endnachfrage ein leichter Wachstumsrückgang zu vermelden war. Auch das Bruttonationaleinkommen (BNE) zu laufenden Preisen ist nach den Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung kräftig gestiegen (+4.7%). Die Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Schweiz wurden für die gesamte Periode 1990-2005 revidiert, um die wirtschaftliche Realität und die Entwicklung des statistischen Systems besser abbilden zu können. Insgesamt ergibt sich für die Periode 1990-2004 eine Erhöhung des Wachstums von 0.7 Prozentpunkten. Für das Jahr 2007 geht BAK Basel Economics davon aus, dass das reale Bruttoinlandsprodukt weiterhin kräftig wachsen wird. Mit 2.5 Prozent fällt das Plus aber leicht schwächer aus als im Jahr 2006.
Leichter Rückgang des Preisniveaus im August 2007 Der vom BFS berechnete Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) verzeichnete im August 2007 einen Rückgang um 0.1 Prozent im Vergleich zum Vormonat, und erreichte den Stand von 101 Punkten (Dezember 2005 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 0.4 Prozent, verglichen mit Jahresraten von 0.7 Prozent im Juli 2007 und 1.5 Prozent im August 2006. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die tiefere Indexziffer für Verkehr (-1.0%) infolge von Benzinpreissenkungen um 3,6 Prozent zurückzuführen. Gesunken sind auch die Gruppenindizes für Nachrichtenübermittlung (-0.2%) und für Wohnen und Energie (-0.1%). Angezogen haben hingegen die Indizes für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0,1%) sowie für Sonstige Waren und Dienstleistungen (+0,1%). Das Preisniveau reduzierte sich somit hauptsächlich bei den Importgütern. Für das Gesamtjahr 2007 geht BAK Basel Economics von einer Schweizer Teuerungsrate von 0.5 Prozent aus.
Stellenangebote im Internet im Hoch Der jobpilot-Index über die Schweizer Stellenangebote im Internet ist im Juli 2007 auf den Rekordwert von 163 Punkten gestiegen. Damit wird der Wert des Vorquartals um 14 Punkte übertroffen. Verbessert haben sich sowohl der Unterindex für Stellenanzeigen in spezialisierten Onlineanbietern wie auch der Teilindex über die offenen Stellen auf Rekrutierungsseiten der Unternehmen. Die Indexerhöhung spiegelt nicht nur das robuste Schweizer Wachstum wider, sondern zeigt auch, dass das Internet als Rekrutierungskanal an Bedeutung gewinnt. BAK Basel Economics erwartet für das Gesamtjahr 2007 aufgrund der robusten Wirtschaftsentwicklung einen Rückgang der Arbeitslosenquote auf 2.8 Prozent.
Leichte Besserung auf dem deutschen Arbeitsmarkt Die deutsche Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im August 3.7 Mio. Arbeitslose registriert. Dies sind rund 10'000 weniger als im Juli 2007 und 666'000 weniger als vor einem Jahr. Die gute Konjunktur belebt zudem weiter den Arbeitsmarkt: Die Zahl der offenen Stellen nimmt laut BA weiter zu und betrug im August erstmals über 1 Mio. BAK Basel Economics geht davon aus, dass sich die Zahl der Erwerbstätigen in 2007 insgesamt um 1.3 Prozent erhöhen wird.
Kräftiges US-Wachstum im 2. Quartal 2007 Laut Angaben des US-Handelsministeriums stieg das nominale BIP im zweiten Quartal um 4 Prozent (auf das Jahr hochgerechnete Rate). Vor einem Monat wurde noch ein vorläufiges Jahreswachstum von 3.4 Prozent gemeldet. Ausschlaggebend waren die deutlichen Zunahmen der Lagerbestände und ein unerwartet hoher Nettoexport. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die grösste Volkswirtschaft der Welt dieses Wachstumstempo im Jahresverlauf nicht beibehalten wird. Die Unsicherheiten der Immobilienkrise und eine mögliche Abkühlung des privaten Konsums könnten sich dämpfend auf das Wachstum auswirken.
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