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Schweizer Detailhandel muss sich 2012 auf ein weiteres Umsatzminus gefasst machen
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01.02.2012 |
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Basel, 01.02.2012 (BAKBASEL) – Im vergangenen Jahr prägten Themen wie der Einkaufstourismus, harte Preisverhandlungen mit Produzenten und Produktausgliederungen sowie massive Preisabschläge über beinahe sämtliche Warensegmente das Geschehen im Schweizer Detailhandel. Die wertmässigen Umsätze gingen in diesem Umfeld um 1.7 Prozent zurück - der stärkste Rückgang seit 15 Jahren. Auch die Preisrückgänge nahmen Dimensionen an, welche in den letzten Dekaden nicht annährend erreicht wurden. Im Jahresdurchschnitt 2011 gingen die Preise um mehr als 2 Prozent zurück. Auch im laufenden Jahr sehen sich die Schweizer Detailhändler weiterhin mit einem schwierigen Umfeld konfrontiert. Die Unsicherheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung bleibt hoch. Rezessive Tendenzen verbunden mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit verschlechtern die Perspektiven. Dazu kommt die weiterhin bestehende Problematik des Einkaufstourismus beim gegenwärtigen Wechselkurs des Schweizer Frankens. Gesamthaft werden die Schweizer Detailhändler im 2012 weitere Einbussen in Kauf nehmen müssen. BAKBASEL geht von einem Rückgang der nominalen Umsätze um 0.4 Prozent aus. Die teuerungsbereinigten Umsätze werden wie im vergangenen Jahr nur leicht zulegen (+0.7%). |
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Medienmitteilung
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