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Frühjahrsprognose-Tagung |
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| Datum: |
14.04.2011 |
Veranstalter: |
BAKBASEL |
| Ort: |
Basel, UBS Ausbildungszentrum |
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Schwerpunktthema: Wenn nur der Franken nicht wäre… |
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Weltweit hat sich die Wirtschaft vom tiefen Einbruch des Jahres 2009 erholt. Das Jahr 2010 war durch eine überschiessende Erholung geprägt, durch ein Wachstum, das über dem langfristigen Potenzialwachstum lag. So ist eine leichte Wachstumsabschwächung im Jahr 2011 wenig überraschend.
Nicht nur die Wirtschaftskrise, auch die Finanz- und Bankenkrise ist weitge-hend überwunden. Sie alle haben jedoch bei vielen Ländern starke Spuren im Staatshaushalt hinterlassen. Insbesondere die Rettung von systemrelevanten Finanzinstituten hat einige Länder an den Rand des Staatsbankrotts getrieben. Auch wenn diese Aussage für die Schweiz nicht zutrifft, betroffen ist unser Land von diesen Entwicklungen trotzdem. Am deutlichsten ist dies in der massiven Erstarkung des Schweizer Frankens sichtbar: Gegenüber dem Euro hat der Franken von über 1.60 bei Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 bis zum Jahresende 2010 auf 1.25 um mehr als 20 Prozent aufgewertet. Welche Entwicklungen müssen wir erwarten und was wären die Konsequenzen verschiedener Szenarien?
Ein weiterhin starker Franken hält die Importpreise und damit die Inflation in der Schweiz tief. Die Zinsen steigen kaum an, was die Binnenkonjunktur unterstützt; die Exportwirtschaft aber leidet je länger je stärker. Umgekehrt führt eine Abschwächung des Frankens über steigende Importpreise zu deutlich höheren Inflationsraten, was die Nationalbank schon bald zu Zinserhöhungen verleiten wird. Was die Exporteure freut, bremst umgekehrt Bau und Konsum. Welches Szenario ist das realistischere? Wo liegen die "Schmerzgrenzen" für die Exportwirtschaft auf der einen und die Nationalbank auf der anderen Seite?
Die Tagung beinhaltet einerseits Präsentationen von BAKBASEL über die aktuelle Einschätzung zur Weltwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Schweiz, ihre Branchen und Regionen. Andererseits werden speziell die Unsicherheiten und Risiken für die Weltwirtschaft und die Schweiz herausgestrichen und in einem Panel diskutiert.
Wir freuen uns, dass wir für das Panel zwei kompetente Gesprächspartner gewinnen konnten. Die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft werden Katrin Assenmacher von der Schweizerischen Nationalbank und Stephan Mumenthaler von der Novartis unter der Moderation von Urs Müller diskutieren.
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